Fassadendämmung
Über ungedämmte Außenwände kann ein erheblicher Teil der Heizwärme verloren gehen. Wie groß der Anteil tatsächlich ist, hängt vom Gebäude, der vorhandenen Dämmung und den übrigen Bauteilen ab. Wir vermitteln Ihnen passende Fachbetriebe für die Fassadendämmung und holen Vergleichsangebote ein.
Welche Verfahren gibt es?
- WDVS (Wärmedämmverbundsystem): der Klassiker – Dämmplatten auf der Außenwand, verputzt. Gutes Verhältnis von Aufwand und Wirkung.
- Vorgehängte hinterlüftete Fassade: robuste, langlebige Lösung mit Luftschicht, vielfältige Optik.
- Kerndämmung: bei zweischaligem Mauerwerk wird der Hohlraum verfüllt – günstig und schnell.
- Innendämmung: wenn außen nicht möglich (z. B. denkmalgeschützte Fassade) – siehe Innendämmung.
Kosten (Orientierung)
Die Kosten hängen stark von Verfahren, Fläche, Dämmstoff und Zustand der Fassade ab. Verlässlich ist nur ein Vor-Ort-Angebot – über uns erhalten Sie mehrere Vergleichsangebote passender Fachbetriebe.
Förderung
Die Dämmung der Gebäudehülle ist als BAFA-Einzelmaßnahme (BEG EM) grundsätzlich förderfähig – aktuell mit einem Zuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten, Zusätzlich kann bei einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) unter den aktuellen Voraussetzungen ein iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten auf einen Teil der förderfähigen Ausgaben möglich sein (Mindestinvestitionsvolumen seit 21.07.2026). Ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich ist, hängt von Maßnahme, technischen Mindestanforderungen (U-Wert) und Antragstellung ab.
Weiter: Dämmstoffe im Vergleich und Förderung der Dämmung.
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